Hartberg verliert seinen 27‑jährigen Stürmer Patrik Mijic – NK Maribor hat laut dem slowenischen Medium "Planet Nogomet" den kroatischen Angreifer als Wunschtransfer des neuen Trainers Darko Milanić benannt. Der Kroate ist bis 2027 vertraglich an den steirischen Klub gebunden, doch ein Wechsel könnte diesen Sommer realisiert werden.
Warum Maribor Mijic haben will?
Mijic kam im letzten Halbjahr nach Kifisia in Griechenland, wo er in zehn Pflichtspielen ohne Tor blieb. Trotz dieser Durststrecke kennt er die österreichische Liga gut und hat in der laufenden Saison bereits 29 Tore für Hartberg erzielt, während das Team 24 Gegentore kassierte. Maribor, das seit 2020 wieder in der slowenischen Spitzenliga spielt, sucht nach einem erfahrenen Torjäger, um die Offensive zu stärken. Trainer Milanić, selbst ein Ex‑Sturm‑Spieler, kennt Mijic aus früheren Begegnungen und sieht in ihm die perfekte Ergänzung.
Wie wirkt sich ein Abgang auf Hartberg aus?
Hartberg liegt derzeit 6. in der Bundesliga, 33 Punkte gesammelt, mit einem Rekord von 8 Siegen, 9 Unentschieden und 5 Niederlagen aus 22 Spielen. Der Verlust von Mijic würde die Offensivkraft schwächen, denn er ist einer der Haupttorschützen. Zudem liegt das Team nur fünf Punkte hinter Tabellenführer Sturm Graz im Titelrennen. Ohne den Stürmer könnte Hartberg Gefahr laufen, im Mittelfeld zurückzufallen und den Aufstiegskampf zu gefährden.
Was sagt der Klub dazu?
Der TSV Hartberg hat bislang keine offizielle Stellungnahme veröffentlicht. Quellen aus dem Verein vermuten jedoch, dass ein Verkauf nur dann in Betracht kommt, wenn ein adäquater Gegenwert angeboten wird. Der Klub könnte auf junge Talente aus der eigenen Akademie setzen oder nach einem Ersatz aus dem Inlandsmarkt suchen. Die Verhandlungen sollen laut Insider bis Ende Juli abgeschlossen sein.
Was bedeutet das für Mijic?
Für den Kroaten bedeutet ein Wechsel nach Maribor die Rückkehr zu einem Trainer, den er bereits von seiner Zeit bei Sturm Graz kennt. Milanić, der 1993‑2000 für Sturm spielte und später zweimal Cheftrainer war, könnte Mijic gezielt einsetzen, um die Offensive zu beleben. Ein möglicher Vertrag würde Mijic bis 2029 binden und ihm die Chance geben, in der slowenischen Liga wieder regelmäßig zu treffen.
Hartberg muss nun schnell reagieren, um die Lücke zu schließen, sonst könnte das Team im Rennen um die europäischen Plätze ins Hintertreffen geraten.
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