Hartberg hat den österreichischen Stürmer Lukas Havel offiziell verpflichtet; ab sofort arbeitet er unter der Führung einer ehemaligen Roma‑Legende, die seit Jahresbeginn das Trainerteam leitet. Das Abkommen wurde am 9. Juli 2026 bestätigt und soll die Offensivkraft des Vereins sofort stärken.
Wer ist Lukas Havel und warum ist der Transfer wichtig?
Lukas Havel, 24, kam von einem Zweiten‑Bundesligisten, wo er in der vergangenen Saison 12 Treffer erzielte. Sein schneller Antritt und das gute Stellungsspiel passen perfekt zu Hartbergs Spielstil. Die Roma‑Legende, Francesco Totti, übernimmt seit dem 1. Juli die technische Leitung und will mit Havel ein neues Offensivduo formen. Beide sollen die Mannschaft dabei unterstützen, im Mittelfeld die nötige Durchschlagskraft zu finden.
Wie wirkt sich die neue Trainerstruktur aus?
Totti, der 2022 als Trainerassistent begann, hat bereits mehrere Trainingseinheiten mit der ersten Mannschaft geleitet. Sein Fokus liegt auf Ballbesitz und schnellen Flügelangriffen. In den ersten drei Trainingstagen berichtete Co‑Trainer Markus Schmid, dass Havel sich schnell in das System eingearbeitet habe und bereits im Trainingsspiel ein Tor erzielt habe. Diese Entwicklung könnte Hartberg helfen, die aktuelle Tabellenposition zu verbessern.
Was bedeutet das für die Saison?
Hartberg steht derzeit 6. in der Bundesliga, 33 Punkte, 8 Siege‑9 Unentschieden‑5 Niederlagen aus 22 Spielen. Mit 29 Geschossen und 24 erhaltenen Gegentoren liegt die Tordifferenz bei +5. Der Abstand zu den Tabellenführern beträgt 5 Punkte hinter Sturm Graz. Ein zusätzlicher Torjäger wie Havel könnte den Unterschied zwischen einem Platz im Mittelfeld und einem Platz im europäischen Wettbewerb ausmachen.
Was kommt als Nächstes?
Der nächste Pflichtspieltermin ist am 15. Juli gegen den Erstplatzierten Sturm Graz. Trainer Totti plant, Havel in den ersten 30 Minuten einzusetzen, um sofort Druck aufzubauen. Fans dürfen sich auf ein intensives Pressing und mögliche frühe Treffer freuen. Der Transfer wird bis zum Ende der Saison weiter beobachtet, um zu prüfen, ob die Investition den erhofften Schub liefert.
Hartberg hat mit dem Havel‑Deal ein klares Signal gesendet: Die Saison ist noch lange nicht vorbei, und das Team will mit frischer Offensive und erfahrenem Coaching die Spitze angreifen.
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